Unter dem Titel "Walkenrieder Kulturtage" des Landkreises Osterode im Harz fanden 1984 die ersten Kammermusikkonzerte im Kreuzgang des Klosters Walkenried statt.
Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte weitete sich die Konzertreihe zu einem vielfältigen Konzertprogramm mit bis zu 14 Veranstaltungen von Mai bis Dezember aus. Namhafte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Klassik, Jazz, A capella, Salon- und Weltmusik kommen regelmäßig in den kleinen Klosterort. Inzwischen ist die Konzertreihe eine feste Institution im Südharz, die Besucherinnen und Besucher aus den Regionen Göttingen, Hannover, Braunschweig, Nordthüringen und Sachsen-Anhalt anzieht.
Seit 2015 werden die Konzerte von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ausgerichtet. Die besondere Atmosphäre und Architektur des Kreuzgangs begeistert Musikerinnen und Musiker, Besucherinnen und Besucher gleichermaßen. Ein besonderes Highlight sind außerdem die Sommerkonzerte unter freiem Himmel im Kreuzgarten.
Künstlerische Leiter der Kreuzgangkonzerte waren im Laufe der Jahre Oberkreisdirektor Friedrich-Karl Böttcher und Thomas Krause. Zur Saison 2025 übernehmen im Auftrag der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz Antimo Sorgente die künstlerische und Elmar Gajewi die technische Leitung.